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Wir schreiben den 20.10.2011. Machthaber Muammar al-Gaddafi ist tot.

Es ist ein riesiges Freudenfest, alle wollen ihn sehen, den mausetoten Gaddafi. „Wir sind frei!“, heisst es. Ja, das Ausharren hat wohl ein Ende genommen.

Doch was steckt genau dahinter? Woher kommt diese riesige Freude? Feiern die Leute das Ende der Diktatur? Das Ende ihrer Leidenszeit? Oder erfreuen sie sich am Tod des Mannes, der Libyen 42 Jahre lang diktatorisch unterdrückte? – Diese Freude, diese Erleichterung kann nur eines Ursprungs sein; es ist die Befreiung des unglaublich grossen Hasses gegen Gaddafi. Sie wollten, nein mussten diesen Mann tot sehen, damit dieses Kapitel endgültig abgeschlossen ist.

Gaddafi - Ein "trauriger" Anblick

Ich sehe diesem Vorgang kritisch entgegen. Es ist tief in den Wurzeln des Menschen verankert, einen Hass zu befriedigen. Daran kann und will wohl niemand etwas ändern. Doch wo sind die Grenzen? Überschreitet eine solche Euphorie nicht jegliche moralischen Grenzen? Meiner Meinung nach JA. Es ist, verzeihen Sie meinen Ausdruck, total verschissen, wie man sich an dieser Leiche erfreut. Es ist absolut pervers, wie der Adrenalinspiegel in die Höhe schiesst, wenn man in die leblosen Augen eines mit Blut verschmierten Fleischmockens starrt. So gross wie der Hass, das Leiden und die Freude auch sein mag, das Überschreiten jeglicher Grenzen wird meiner Meinung nach dadurch nicht entschuldigt. Trotz all den vielen Schandtaten von Gaddafi, ist es eine Schande, wie sich die halbe Welt am Tot eines Mannes erfreut!

Links

Schweizer Fernsehen:  Calmey-Rey: „Gaddafi ist so gestorben wie er regiert hat!“

Selbst Micheline Calmey-Rey ist „erleichert“ über den Tod von Gaddafi…

Spiegel-Online:  Gaddafi verkroch sich im Abwasserkanal

Spiegel-Online äussert sich ein wenig neutraler gegenüber dem Geschehen in Sirt.

Freude über Gaddafi’s Leiche

 

Wenn der Kehlkopf singt


Hören Sie sich als erstes folgendes Hörbeispiel an. Können Sie den Einsatz des Gesangs erörtern?

Kehlgesang - Eine mongolische Tradition

http://www.youtube.com/watch?v=ZIvCHK-OSk

 

Sie haben sich gerade eine mongolische Tradition angehört. Diese Art des Singens ist sehr speziell und wird den Kindern in der Mongolei schon früh beigebracht. Das Ganze nennt sich Kehlkopf- oder Obertongesang. Die Kunst besteht darin, einen Grundton zu singen, jedoch andere, höhere Töne des Klangspektrums herauszufiltern.

Hier eine Kurzanleitung:

1.) Man singt das Wort „Hang“ nasal. Das heisst, die Endung „ng“ wird wie durch die Nase ausgestossen.

2.) Während man das macht, singt man mit dem Mund verschiedene Vokale. Man nimmt 2, also zum Beispiel a und ö, und verbindet diese. Also so:aaa-aa-a-o-öö-ööö . Danach wieder zurück. Man lässt die beiden Töne also miteinander „Verschmelzen“.

Wenn Sie gut hinhören, können Sie einen Oberton erkennen. Jedoch ist das längst noch nicht all

es! Der Kehlkopfgesang ist eine Kunst!

Links

Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Obertongesang

Youtube

Grundlage:  http://www.youtube.com/watch?v=z65RLda-SRg&feature=relmfu

Erweiterung:  http://www.youtube.com/watch?v=WUeJkUYAijw&feature=relmfu

Bei diesen Videos wird gut erklärt, wie man den Kehlkopfgesang ausprobieren kann. In der Grundlage erlernt man, die Vokale zu verbinden. In der Erweiterung wird gezeigt, wie man den Oberton hervorheben kann.

Mongolei – Das Land der Nomaden

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Sie kennen das Gefühl; zu Hause ist’s kalt und nass, da freut mich sich doppelt, wenn’s an einen südlicher gelegenen Ort in den Urlaub geht. So bin ich also voller Elan und Vorfreude auf das türkise, mallorquinische Meer, an meinem ersten Urlaubtag früh morgens an den Strand und hab mich in die Sonne gelegt. Ich hatte meine Augen geschlossen, bemerkte aber trotzdem wie der Strand sich füllte, da ich das immer lauter werdende Geräusch von Stimmen und das Umherschieben von Liegen wahrnahm. Nach einer guten Stunde wollte ich ohne einen bösen Gedanken ins Meer. So richtete ich mich auf und traute meinen Augen kaum. Welcher Tatsache musste ich wohl in’s Auge sehen? – Ich war der einzige der in irgendeiner Form Textilien am Körper platziert hat, so dass man die Berieche, über die es mein Anstand zu Sprechen verbietet, nicht sehen kann. Kurz: Alle waren nackt, ich nicht. Hallo FKK-Strand!

 

Dieses Ereignis hat mich dazu bewegt, mir ein paar Gedanken über die Grenzen des Nacktseins zu machen. Gibt es eine „nachte Freiheit“?

Muss ich mich an einem FKK-Strand auch frei machen? Darf ich bspw. als Mann in einer öffentlichen Badeanstalt mit einem G-String umherlaufen? Vor all den Kindern?

Zum Einstig empfehle ich diesen kurzen Ausschnitt aus „Eurotrip“ auf Youtube zu schauen. Die 3 Kollegen wollen sich einen FKK-Strand ansehen. Doch wie benimmt man sich da eigentlich?

http://www.youtube.com/watch?v=CEpqUIo6ggU&feature=related

 

Wir beginnen bei Adam und Eva. Unabhängig davon ob es sie gegeben hat oder nicht. Falls es sie gegeben hat, waren sie nackt. Jawohl. Und es heisst auch, dass ursprünglich vorgesehen war, dass wir alle auch nackt umherlaufen. Doch weil die beiden die verbotene Frucht gegessen haben, änderte vieles. Sie mussten aus dem Paradies und u. a. erhielten sie auch das Schamgefühl. Sie zogen Kleider an.

Hier wird ein FKK-Strand klar markiert

Heute gibt es viele Vertreter für das Nacktsein und auch viele gegen die freie Bewegung. Meine Position dazu ist neutral. Ich behalte das Beispiel FKK-Strand bei. Wenn ich mich in einem offiziell markierten und festgelegtem FKK-Raum befinde, gelten andere Konventionen als ausserhalb eines solchen Bereichs. Keinesfalls sollte man einen solchen Bereich betreten nur um zu starren. Wenn ich da baden gehe, ist es kein Muss aber ein starkes Soll, dass ich mich ganz ausziehe. Wenn ich das nicht will, bleibt immer noch die Möglichkeit 50m weiter unten am Strand zu baden (ich setzte dabei voraus dass das Meer die selben Bedingungen erfüllt wie am anderen Ort…). Anders verhält es sich z.B. an einem nicht offiziell markierten Strand.  Doch auch da wieder die Frage,  darf ich mich über solche Leute beschweren, die mir nackig vor der Nase rumlaufen? – Rechtlich gesehen eigentlich Ja. Dass heisst, nur in gewissen Ländern ist es verboten sich z.B auf der Strasse nackig zu zeigen. Ansonsten kann ich da nichts machen und bloss hoffen, dass mir nur die schönen Leute nackt ins Auge fallen…

So bin ich der Meinung, man sollte die nackte Freiheit geniessen, wo’s keiner stört. Noch ein Tipp: Probieren Sie das Nacktbaden mal bei einem rechten Wellengang aus, macht Spass! 😉

 

Auch Guido Westerwelle gibt sich Mühe alle Konventionen einzuhalten...

 


Also ich habe ein problem irgentwie das ich mein iPhone überall mit nehme und viele minuten am tag  damit spiele und ich lege noch mein iPhone unter das Kissen xD

  Antwort:  – gib dein iphone mir(: kannst mir vertrauen.. kennst mich ja schon (:

Quelle:  http://www.gutefrage.net/frage/was-kann-ich-gegen-meine-iphone-sucht-tun

 Was denken Sie? Sie haben folgende Varianten:

1.)   Die Deutsche Rechtschreibung ist schon schwer…

2.)   Sinnlos… Es ist nicht weiter tragisch, süchtig nach etwas zu sein.

3.)   Überflüssig, da gibt’s kein Problem! Das iPhone ist doch was supertolles, wie kann man sich über so etwas beklagen??

4.)   Irgendwie stimmt das schon… wenn ich mir so überlege wie viele Stunden ich schon mit meinem iPhone verbracht habe…

Punkt 1:  Sie haben das Problem nicht erkannt.

Punkt 2, 3: Sie sind sich der Sucht nicht bewusst, in der Sie stecken.

Punkt 4: Ganz meiner Meinung, Sie sollten aber auch was dagegen tun!

JA, jeder 5. Handybesitzer hat ein iPhone. Ich auch.

JA, jeder iPhonebesitzer will immer das neuste iPhone haben. Ich auch.

JA, jeder, der das neuste iPhone besitzt, ist sehr stolz auf sein Schatzi. Ich auch.

JA, jeder der so stolz auf sein Schatzi ist, findet, dass jedes andere Smartphone eigentlich schlecht ist. Ich auch.

JA, man lässt sich auch immer das neue iPhone vorbestellen, um ja auf dem neusten Stand zu sein und keinesfalls auf ein tieferes „Statussymbolniveau“ absteigt. Ich NICHT.

Die heutige Gesellschaft neigt dazu, es zu übertreiben. Der ständige Drang immer auf dem neusten Stand zu sein, keinesfalls eine wichtige Whatsapp-Mitteilung zu übersehen, mit allem und jedem per Facebook und Co. zu kommunizieren, all diese Erscheinungen bringen mich dazu, an einer regelrechten „iPhoneobobie“  zu leiden. Ist das nicht krank? Früher, als man noch stolz darauf war, eine Glühbirne erfunden zu haben, da konnte man auch miteinander kommunizieren. Oder?

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich erfreue mich der Gesellschaft eines Sprachassistenten aus dem All und dem aus giftigen Stoffen hergestellten Touchscreen. Doch irgendwie stört mich dieser Drang, immer ja auf dem neusten Stand zu sein. Ist das nicht krank? Meiner Meinung nach schon. Wie doch alle Fans immer danach hungern, die neusten News von Kalifornien zu erhalten. Und wie gross ist die Enttäuschung, wenn das Design vom neuen iPhone nicht geändert hat, damit auch ja alle auf der Strasse sehen, dass man stolzer Besitzer des neuen iPhones ist? Gross. Sehr gross denke ich. ZU gross.

Ich hoffe, Sie sind beim oberen „Suchttest“ nicht durchgefallen. Ansonsten lege ich Ihnen Nahe, sich sofort das neue iPhone zu besorgen. Denn ich hafte nicht für Entzugserscheinungen…



Bevor Sie mich mit Kommentaren überhäufen, in denen zu lesen ist, dass ich die folgenden Annahmen gar nicht wirklich bestätigen kann, erlaube ich mir eine kurze Information vorzunehmen.

Ich bin stolzer Besitzer eines Generalabonnements der SBB, mit dem ich den öffentlichen Verkehr kreuz und quer durch die Schweiz nutzen kann. Kurz: Ich hab ein GA. Nun, wie das eben so ist, man nützt das GA halt aus. Na klar,ich will das Geld schliesslich gut investieren. – Manchmal auch nicht. Aber jedenfalls beim GA ist das so.

Und eine weitere Tatsache ist nun mal, dass man beim Zugfahren hie und da einem Kondukteur begegnet. Verzeihung, dieser Begriff ist veraltet, heute nennt sich das Zugbegleiter. – T

önt wohl intellektueller.Auf jeden Fall kann man, insofern man nicht den Kopfhörer des iPods auf den Ohren behält (wie es sich ja eigentlich nicht gehört), während dem „Grüezi, alle Billette vorweisen bitte!“ und dem “ Darf ich noch Ihr Halbtax sehen, bitte?“ einige Verhaltensmuster erkennen. Und ich wage (weil ich eben einen grossen Nutzen aus dem GA ziehe) zu behaupten: Man kann alle Zugbegleiter und Zugbegleiterinnen in 3 Gruppen einordnen.

Von den Bünzli-Bähnler mit Globi-Billett

Die „Bähnler“. Jawohl, in diesem Abschnitt geht es um die typischen Schweizer „Bünzlikondukteure“. Wir kennen Sie alle. Ja, Sie auch. Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, wenn während der Billettkontrolle, die vielleicht 20 Sekunden dauert, ein Funken purer Begeisterung für alles, was mit der Eisenbahn zu tun hat überspringt. Von der Spanisch-Brötli Bahn, über die Trillerpfeiffe, bis hin zur Dampflokomotive. Manchmal sind es sogar zwei Funken, die überspringen. Beispielsweise dann, wenn der liebe Kondukteur einem Kind noch ein symbolisches Billett aushändigt, das ein Globisujet prägt.

Kobolde mit kuriosem Lebensinhalt

 

Eine zweite Gruppe, die mir persönlich weniger zusagt sind die Furien. Hastig, im Zug umherspringende  Kobolde mit Hochsteckfrisuren, deren Lebensinhalt darin besteht, Leuten irgendwelche Bussen und  Zuschläge aufzubrummen. Sie sind regelrecht besessen davon, die Fahrgäste zu kontrollieren und zu  steuern. – Wieso hab ich mir überwiegend Kondukteure des weiblichen Geschlechts in dieser Gruppe      notiert?

Motivation pur

Die dritte und somit letzte Unterteilung wirft bei mir am meisten Fragen auf. Mit sehr, ich betone sehr viel Ironie, kann man sagen: Diese AbteilungLIEBT ihren Beruf. Die Tür zum Zugabteil öffnet sich, untermalt vom Geräusch deraneinander prallenden Puffern beim Wagenübergang erscheint der Kondukteur. Die Uniform (welche ja eigentlich perfekt abgestimmt auf das SBB-Logo wäre und massgeschneidert am Körper des Zugbegleiters anliegen würde) hängt richtig „pfluderig“ am Körper hinab. Ein Blick, welcher ich nur in den äussersten Notfällen benutze, lässt meine Eingeweide regelrecht gefrieren… – Später kann man die Stimme durch den Lautsprecher wieder erkennen. Irgendein Gefasel mit einem komischen Akzent, welches eine Information der nächsten Anschlüsse am Zielbahnhof darstellen soll.

Ja, ich liebe diese Motivation. Sehr.

Letztlich bin ich froh, wenn ich keine Billettkontrolle erdulden muss. Denn es ist schon mühsam sich jedes mal Gedanken darüber zu machen, in welche Gruppe man den lieben SBB-Angstellten einstufen muss. – Nicht wahr?


‚Herr Schaffner, wohin fährt dieser Zug?‘ -‚Dieser hier fährt in zehn
Minuten nach Frankfurt!‘ -Donnerwetter! Als ich das letzte Mal von
Hamburg nach Frankfurt gefahren bin,dauerte die Fahrt noch über
sechs Stunden!‘
Wir drücken uns aus. Verständlich, manchmal verständlicher und hin und wieder mal unverständlich. Wir kommunizieren mit der der  Aussenwelt. Dieser Blog befasst sich mit der Ausdrucksweise des Menschen. Welchen Klischees begegnen wir im Umgang mit anderen Menschen? Welchen Menschen begegnen wir in unserer Umwelt? Und vor allem, wie gehen wir mit ihnen um?
„Also ich pflege es, verrückten Leuten eher aus dem Wege zu gehen.“  – Moment, woran erkennen wir überhaupt einen verrückten Menschen?!
Auf diese und weitere Fragen, finden Sie hier eine Antwort. Vielleicht.

Music = Worship for DEVIL?!


„Backmasking“, so nennen sich Nachrichten, die wir tagtäglich hören. Nachrichten aus der Hölle. Ich weiss ,was Sie jetzt denken. Sicher. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass Sie Ihre Skepsis innerhalb der nächsten 10 Zeilen über den Haufen werfen werden. Sie glauben mir nicht? Wir werden sehen. Wie Sie jeden Tag (so hoffe ich zumindest) die Toilettenspülung betätigen, hören Sie bestimmt irgendwelche Musik.Während dem Autofahren, unter der Dusche, egal ob die Musik aus einem Media-Markt Radio scheppert oder aus einer B&O Surround-Anlage dröhnt, Sie hören Musik. Meist mit englischem Text. Naja, weil’s halt einfach besser tönt, nicht wahr? Nun, ich weiss ja nicht ob Sie ein „Multitasker“ sind.  Ich bin es nicht. Das soll heissen, wenn ich während dem Bügeln oder unter der Dusche Musik höre, konzentriere ich mich nicht auf  Songtexte, ganz geschwiegen davon, sie in’s Deutsch zu übersetzen und zu verstehen.  Vielleicht wäre es manchmal besser man würde es. Es sei denn, Sie sind ein Satanist und sich völlig bewusst, dass die Musik, die Sie hören, die reinste Anbetungsmusik an den Teufel ist. Jawohl, ANBETUNGSMUSIK.

Wie  Michael Jackson im Song „Beat it“ doch so schön singt; „ I believe it was SATAN in me!“.

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Nun, hier bin ich also angelangt, auf meinem Blog. Im Angesicht des hell aufleuchtenden 24-Zoll LED Bildschirms der Marke Fujitsu tippen meine wurstartigen Finger gerade diese Wörter auf die nicht mehr so ganz weisse Tastatur von Apple. Im Nebenzimmer ist das prasselnde Wasser, das aus der Duschbrause geschossen kommt deutlich hörbar. Durch das gerade neu eingebaute, geöffnete Fenster kann man einen Geruch wahrnehmen. Den Geruch von frisch gekreiseltem Heu, gemischt mit dem Geruch von Kuhscheisse, die in Form von flüssigem, mit Regenwasser gemischtem Saft auf das Nachbarfeld gespritzt wird. Und nun sitze ich ich hier und schreibe meinen ersten Blog, in der Hoffnung einwenig Musik von KISS oder Sting könnte meinen Kopf beim Denken unterstützen. Ich hoffe es.