Category: Über die Ausdrucksweise des Menschen



Dinge werden verurteilt. Menschen verurteilen Dinge. Manchmal zurecht. Manchmal zu Unrecht?

Im Sumpf der Gesellschaft

Wir alle befinden uns in einer Gesellschaft, die für uns eine Umwelt darstellt, mit der wir uns, manchmal auch unfreiwillig, vernetzen müssen. Es gibt positive, sowie negative Verbindungen zur Aussenwelt. Ziel eines gesunden Menschen ist es natürlich, möglichst viele positive Verbindungen  zu schaffen. Dies kann ihm auf verschiedenste Art und Wiese gelingen. Ganz ein wichtiger Teil dieser Integration dürfte wohl das Einfügen in die Gesellschaft sein, welche durch das Anpassen an ihre Konventionen erfolgt. Konventionen bestimmen das Verhalten der Leute. Konventionen bestimmen unsere Aktivitäten, unsere Wünsche, Träume, unser Leben.

 

Geburt neuer Konventionen

Entstehen neue Bewegungen, die unserem Bild der Gesellschaft  entsprechen, werden sie akzeptiert, vielleicht sogar zu einer neuen Konvention geboren. Sind sie absurd und verwerflich, werden sie zurecht von den Leuten abgewiesen. Was passiert aber nun mit jenen, die im positiven Sinne „anders“ sind? Eine Neuerung, welche sich positiv auf die Menschen auswirken würde, anfangs aber nicht in das besagte Bild passt? Sie werden verurteilt, abgewiesen und Aktivisten dieser Bewegung kurzerhand ausgeschlossen. Es entstehen Gerüchte, die Bewegung wird in ein Loch gestürzt, aus dem ein Entkommen nur schwer möglich wäre.

Mit welcher Berechtigung? – Es gibt keine.

Wie kann ein Kind sagen, es möge kein Spinat, obwohl es ihn noch niemals probiert hat? Wie kann also die Gesellschaft nein zu einer Neuerung sagen, die noch gar nicht die Chance hatte, sich zu integrieren?

 

Mein Aufruf

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Informieren Sie sich und lassen Sie den Spinat erst dann auf der Seite, wenn Sie sich wirklich nicht davon überzeugen konnten. Viele werden sich irgendeinmal dafür bedanken. Sie auch.

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Denken wir nach. Oder lassen wir’s trotzdem. Denn unser Denkvermögen würde nicht ausreichen um alle Gründe weshalb wir leben, weshalb es sich lohnt zu leben, aufzuzählen. Dies soll kein normaler Post werden. Ich will nicht philosophieren. Nun ja, vielleicht ein bisschen. Ich will auch keine Exel-Tabelle posten, in der wir uns Gründe zum leben aussuchen können. Ich will nur eins; zeigen, dass es sie gibt,die Gründe!

Der Falter – Isabel Tuengerthal

Wenn der Falter fliegt,
Denkt er dann,
Sobald das Licht ihn trifft,
An Untergang?
Oder fühlt er nur neuen Lebensmut?
Durchs Licht
Die Liebe
Und stürzt sich freudig in die Glut? Wenn der Falter glüht,
Ist er dann
Seinem Traum ganz nah
Oder ist ihm bang?
Verflucht er seine Leidenschaft
Und stemmt die Flügel gegens Licht
mit allerletzter Kraft?

Wenn der Falter stirbt,
Fühlt er dann
Seines Herzen

Und weiß er dann
Daß dieses Licht ihn mit Unendlichkeit belohnt,
Daß mit dem Licht sich sein ganzes Leben gelohnt?

Ein Gedicht. Ein Gedicht von vielen. Aber kein doch kein „normales“. Wunderbar, berührend, Tränen. Mir fehlen die Worte. Ich bin berührt und verwirrt. Ich sehe klar und trotzdem fern. Ich wage es, zu interpretieren.

Wir sind sehr verschieden. Alle sind wir anders,  ja keinen gibt’s zweimal. Und doch bewegen wir alle auf das gleiche Ziel zu; den TOD. Manche freuen sich, manche haben Angst. Vor Ungewissheit, vom Ende. Wirklich ein Ziel? Oder nur ein „Etappenziel“? Wird es nach dem Tod weitergehen? Ich kann und will diese Frage nicht beantworten, sonst würden sich die Kommentare reihen. Vielleicht ist der Tod von Liebe erfüllt, vielleicht bemerken wir nichts. Was wäre wenn nun plötzlich alles fertig wäre? Als hätte es uns nie gegeben. Diesen Gedanken finde ich komfus. Trotzdem inspiriert er immer wieder auf’s neue. Dieser Gedanken treibt mich an, nach einem, ja irgendeinem Sinn zum leben zu suchen. Wir sind uns zu wenig bewusst, in welcher Situation wir uns befinden. So schnell ist man beim Licht angelangt. Viel zu schnell. Hätte noch so vieles gewollt, doch die Zeit ist um. Ich will nun auffordern, denken Sie über das Leben nach! Nehmen Sie nicht einfach die Welt so, wie sie ist. Bewegen Sie, fühlen Sie, leben Sie! Auch wenn nur für sich selbst. Bitte.

Poem Schmerberg – Der Falter

 

Quellen/Links

Video: Poem von Ralf Schmerberg, Gedicht: Isabel Tuengerthal

Poem – Der Film: http://www.poem-derfilm.de/


Ich glaube nicht an Zufall. Ich glaube nicht an schwarze Magie. Auch nicht an die weisse. ABER; es gibt Dinge, die wir Menschen uns nicht im ersten Gedanken erklären können! An alle Wissenschaftler und sonstige intellektuell begabte Individuen da draussen: Sorry, aber ich habe Recht.

Meine Damen und Herren, beantworten Sie bitte folgende Frage; Können wir Wunder erklären? – Nein sonst wären es keine Wunder. Aber es gibt Sie trotzdem. Wir können sie nur nicht sehen. Aber erleben!

Ich kann mir nicht erklären, woher und weshalb diese unsichtbaren Geschehnisse, wie ich sie jetzt einmal vorsichtig nenne, kommen. Sehen Sie, ich bin ein normaler Mensch und nehme alles so hin wie es ist. Ich halte mich an Konventionen ohne sie zu hinterfragen und lebe mit der Allgemeinheit mit. NEIN! Ich kann es nicht dabei belassen! Ich möchte eine Antwort auf diese Fragen, doch ich werde keine finden…

Ich will aufzeigen, dass es Dinge gibt, welche wir nicht erklären können. Ja, die gibt’s. Viele davon. Doch es ist in der Natur des Menschen, jegliche Dinge zu hinterfragen und herauszufinden. Ja gar zu erfinden! Das ist gut so! Doch wir müssen unseren Horizont auch öffnen für Dinge, die unfassbar sind! Nur so, können wir uns effizient „mental fortbewegen“. Öffnen wir unseren Horizont und treten ein in die Welt des Unfassbaren…

X-Faktor – Das Unfassbare

Eine Sendung, in der es darum geht, das Wahre zu sehen. Eine Sendung, bei dem der Zuschauer genau das tun muss, was ich hier gerade propagiere! Den Horizont erweitern! Nicht stur und elementar resigniert vor sich in sauern! In einer Sendung werden jeweils 5 Kurzgeschichten gezeigt. Ob diese Storys wahr sind oder der Phantasie eines Drehbuchautors entsprangen, erfährt man am Ende der Sendung. Ich kann dieses Programm nur empfehlen! Wikipedia

 

Hier nun eine dieser Kurzgeschichten. Wahr oder falsch?

 

 

Diese Geschichte ist wahr. Lagen Sie richtig? Spannend, nicht? Es ist nicht einfach die Wahrheit zu erkennen. Versuchen Sie’s trotzdem.

Öffnen wir unseren Geist dem UNGLAUBLICHEN!

 


erhängt, angezündet

Liebe Leserin, Lieber Leser

Ich weiss nicht, durch wen/was Sie auf diesen Blog gelangt sind. Ich weiss nicht, was Sie nun gedenken zu lesen. Ich weiss nicht, was Sie nun erwarten. Ich weiss nur, dass Sie DAS nicht erwartet haben. Meine Damen und Herren, viel „Spass“ beim Geniessen der Lektüre.

Rumänien, Ungarn, Spanien. Waren Sie schon  im Urlaub? Auf Mallorca zum Beispiel? Ja, ich war auch schon da. War es schön, den Boulevard, an dem Ihr Hotel lag, 100 Meter in die eine Richtung und 100 Meter in die andere zu erkunden? Ja ich fand das auch schön. Ich hoffe, Sie haben sich auch ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut? Auch eine Tötungsstation, ja? Ich schon.

Tötungsstation - Alltag

Tötungsstation?

Es ist schwierig eine wirklich zutreffende Definition dafür zu finden. Eigentlich kann eine Tötungsstation jegliches Ausmass annehmen. Z.B einen Schuppen, ein Haus, einen Bauernhof, ja sogar ein Industrieareal. Hauptsache, da drin werden Hunde auf qualvollste Art und Weise gefoltert und umgebracht. Es gibt unzählige von diesen Dingern. Nur schon auf Mallorca sind über 200 Stück registriert. Tötungsstationen sind vor allem auch auf dem Festland verbreitet.

Wie kommt das?

Gerade in Spanien leben viele streunende Hunde, die so schnell als möglich aus dem Weg geräumt werden müssen. Was wir auch zu genüge vorfinden, sind arbeitslose Menschen. Nun gut, weshalb sollte es gerade der Zufall so wollen, dass diese Leute diese Hunde beseitigen? Die Regierung. Die Regierung zahlt für jeden toten Hund eine Kopfprämie!

Welpen werden mit heissem Teer übergossen

Ich bin arbeitslos. Ich suche einen Job. Ich habe einen Schuppen im Garten. Toll, ich kann Hunde töten! DAS meine Damen und Herren ist das Prinzip! Eine Tötungsstation ist eine sichere Möglichkeit Geld zu verdienen. Die Hunde werden auf der Strasse eingesammelt und haben auf der Station nun 10 Tage Zeit einen neuen Besitzer zu finden. Findet sich ein neuer Besitzer, kauft dieser den Hund frei. Findet sich kein Besitzer, so tötet man den Hund und man kassiert von der Regierung eine fette Prämie. Ich verdiene also in jedem Falle Geld.

Was gibt es für Folter-/Tötungsmethoden?

Erschiessen, Haut abziehen, kochen, mit heissem Teer übergiessen, aufschlitzen, vergasen. Alles ist erlaubt.

Spektakel und Katastrophe zugleich

Weshalb löst man das Problem nicht anders?

Gute Frage. Verschiedenste Tierschutzorganisationen (z.B. Vier Pfoten) setzen sich dafür ein, dass die Hunde kastriert werden und so kein Nachwuchs mehr entsteht. Man könnte das Problem an einem anderen Knoten anpacken und so diese Grausamkeiten verhindern!

Welche Rolle spielen Ungarn und Rumänien?

Auch in diesen Ländern besteht kein Tierschutzgesetz, welches diese Grausamkeiten verbietet. Hunde werden gequält und monatelang in einem Jagdhaus eingeschlossen. Sie sind gezwungen, sich von ihren Artgenossen zu ernähren. Der Spass- und Schaufaktor spielt hier eine grosse Rolle! Lustig, nicht? Extrem.

Unglaublich, dass es Menschen gibt, die so grausam handeln können! Haben wir das Recht, die Tiere so zu behandeln? Könnten wir uns rechtfertigen dafür? NEIN! Ich schäme mich fremd. Ich schäme mich für die Menschheit, welche so verantwortungslos handeln. Welche die Welt zerstören. Ich schäme mich. Sehr sogar.

Stoppt die Quälerei! Stoppt diese Grausamkeit! Stoppt die BESTIE Mensch!

Links

http://www.vier-pfoten.ch/

Vier Pfoten – Tierschutzorganisation im Kampf

Hunde werden vergast und schreien vor Angst



Ein Blogpost für jene, die glauben und wissen zu gleich und dennoch glauben zu wissen was sie glauben.

Nein, ich bin kein Theologe. Nein ich bin kein Professor. Ich lebe.

Meine Damen und Herren. Nennen Sie mir 10 Gründe, weshalb sie nicht an die Evolution glauben. Nennen Sie mir 20 Gründe, weshalb Sie nicht an Gott glauben oder nennen Sie mir 100 Gründe, weshalb Sie nicht an beides glauben. Ich kann keinen ergänzen. Um dies klarzustellen; ich glaube an die Evolution. Ich glaube an Gott. Ich glaube dass beides, wie so vieles in der Natur, im Einklang miteinander existiert (hat).

Kennen Sie die Bibel? Können Sie die 66 Bücher der Reihe nach aufzählen? Ich auch nicht. Das heisst, ich hab’s mal gekonnt, dennoch ist es mir wieder entfallen, wie Ihnen wahrscheinlich auch ziemlich vieles aus dem Religionsunterricht entfallen ist (insofern Sie diesen einmal besucht haben). Dennoch glaube ich zu wissen, wie man sie benutzt. Die Bibel ist ein Buch, der Text Interpretationssache und der Inhalt lebensnotwendig. In der Bibel finden wir sehr viele, heute von der Allgemeinheit als wichtig empfundene Regeln, Tipps und nicht zuletzt die 10 Gebote. All dies, finden wir auf der ganzen Erde verteilt. Von Menschen jeglicher Glaubensrichtungen sowie von konfessionslosen Menschen bewusst oder auch unbewusst umgesetzt. Viele der Autoren der Bibel waren von Gott inspiriert und schrieben so die Nachricht von Gott an uns nieder. Nun ist es an uns, diese Nachricht zu interpretieren.

Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“  Wir finden kein Indiz, dass uns sagt, dass der Mensch sich nicht hätte weiter entwickeln können. Kein Wort sagt uns auch nur im Geringsten, dass sich die Tiere, die Pflanzen nicht hätten an die Umwelt anpassen können (und es immer noch tun). Primaten, ein Vorgänger des Menschen, wieso nicht? Ein Affe ,verwandt mit uns Menschen, wieso nicht?Nun, meine Damen und Herren für die nächsten Zeilen werde ich mich wahrscheinlich zünftig rechtfertigen müssen (wie wahrscheinlich für den gesamten Post). Dennoch, ich tu‘ s.

Evolution ist Glaubenssache, die Bibel ist Glaubenssache!

Wie glauben wir etwas?

1) Wir sammeln Indizien

2) Wir wägen ab und sortieren nach pro und contra

3) Wir glauben an die wahrscheinlichste Möglichkeit, bis sich neue Indizien gefunden haben. Dann beginnen Sie wieder bei 1).

Wir können die Evolutionstheorie nicht beweisen. Wir haben bloss Indizien. Deshalb nehmen gewisse Leute an, die Theorie stimme. Da fällt mir gerade ein, weshalb heisst es, Evolutionstheorie? – Genau so verhält es sich mit der Bibel auch. Man fand gewisse Fundstücke (z.B. von der Arche), die ein Indiz für die Echtheit der Geschichte darstellen.

Verbinden Sie  Theorien! Öffnen Sie Ihren Horizont und beginnen Sie bei 1)…

Links

http://www.20min.ch/wissen/news/story/10409540

Neuer Fund, neues Indiz, neue Glaubensrichtung. Oder nicht.


Ein Blogpost über jene, die täglich ein Meeting mit ihrer Moral wahrnehmen. Oder nicht.

Mehr Leute mit IV - Tendenz steigend

IV da, Hartz 4 dort. Es braucht Sozialleistungen. Meiner Meinung nach bleibt aber die Frage, WER diese genau  braucht. Nun, eigentlich ist diese Frage einfach zu beantworten. Jene, die invalid sind. Nicht wahr? Doch wir müssen auch der Tatsache ins Auge blicken, dass dieses „eigentlich“ im vorherigen Satz wirklich ernst genommen werden muss. Da ich hier nicht  religiös propagieren möchte, nenne ich der Grund dafür nicht etwa Teufel, sondern „Sticheleien“. Nun gut, „Sticheleien“ etwas nicht rechtmässiges zu begehen sind schuld daran, dass ich dieses „eigentlich“ doch hätte fett hervorheben sollen. Sind wir ehrlich, die Verlockung ein paar Münzen auf Kosten des Staates zu verdienen ist schon gross, oder nicht? Jaja, schon in Ordnung, diese Aussage war etwas provozierend. Dennoch bin ich der Meinung, Recht zu haben. Es ist nun mal Tatsache, dass es Mitbürger und Mitbürgerinnen gibt, welche diese Angebote missbrauchen. Jawohl. Mehr als wir denken…

IV - hoch verschuldet

IV - hoch verschuldet

In der Tat sind solche Leute, die sich diesen „Sticheleien“ hingeben als invalid zu bezeichnen. Geistig. Dennoch ist es menschlich. Es ist aber auch legitim, sich darüber aufzuregen (wie ich gerade in diesem Moment). Lassen wir also das Denken über legitim oder nicht legitim. Rein objektiv betrachtet sind solche Leute Betrüger, die dem Staat und den Steuerzahler schaden. Subjektiv, eine (verzeihen Sie) verdammte FRECHHEIT! Schon zu Neandertalers Zeiten mussten die Menschen (bzw. Wesen) arbeiten um ihr täglich Brot zu verdienen! Weshalb sollte das heute anders sein? Sozialleistungen sind für Leute mit Handicap gedacht, die nicht arbeiten KÖNNEN. An dieser Stelle entschuldige ich mich bei denen, die zu dieser Gruppe gehören und sich während dem Lesen des Textes angesprochen gefühlt haben. Alle anderen, die Gelder vom Staat beziehen und nicht zur letzt genannten Gruppe gehören, denen teile ich mit; ORA ET LABORA! (lat. bete und arbeite).

 

Links

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/13/02/04/key/finanzen.html

Informationen rund um die IV

 

http://www.blick.ch/news/schweiz/ich-fahre-einen-getunten-audi-und-rollstuhl-161561

Dokumentation – Jobs für Behinderte

 

http://www.myhandicap.ch

Forum + Agentur zum Thema Jobs für Behinderte

 

 


Wem gehört der BaZ wohl als nächstes?

Nun, es war eine kurze Zeit der Euphorie für Moritz Suter, welcher im Novemberdes vergangenen Jahres die Basler Zeitung für 70 Mio. kaufte. Nun war er endlich wieder so richtig dick im Geschäft. Nur stinkt diese Übernahme einwenig… Irgendwie liegen da die Millionen des Ex-UBS Chefs Marcel Ospel in der Luft… Denn irgendwie ist es schwer, selbst für Suter, ein 70 Mio. schweres Unternehmen mit einem Umlaufvermögen von 8,5 Mio. zu kaufen. Nun, da musste also der alte Freund Ospel wieder her (nahm man an). Dieser half seinem Basler Kollegen natürlich gerne aus, wie auch schon bei dem Swissair-Debakel, als Suter mit Ospels Hilfe gerade noch im letzten Moment seine Crossair aus dem Swissair-Sog ziehen konnte. Doch dies soll nun falsch sein! Hinter diesem Kredit steht auch Blocher! Blocher hat sich über komplexe Verträge das Recht am BaZ gesichert.

Als nun Moritz Suter die Basler Zeitung übernahm, musste Robinvest AG (indirekt also Blocher) zuerst mit seinem Beratungsmandat natürlich weichen.

Doch was ist nun passiert?

Auf die Frage an Blocher, ob er Einfluss auf die Basler Zeitung habe, antwortete er zuerst; „Nein, nicht finanziell!“, schliesslich hat seine Tochter, Rahel Blocher, die Unterschrift unter den Kaufvertrag von 70 Mio. gesetzt. Vor einer Woche gab Blocher aber zu, Einfluss auf den BaZ zu haben.

Nun, Blocher gewinnt Überhand, Suter muss gehen. Wann dies der Fall sein wird, ist noch nicht klar. Die Basler Urgestalt und der langjährige Unternehmer, Crossair-Gründer und Hello-Airlaine Inhaber Moritz Suter, ist in seinem Vorhaben leider gescheitert.

Links

BaZ online – Moritz Suter übernimmt Basler Zeitung

Interview mit Moritz Suter, kurz nach der Übernahme der Basler Zeitung.

Tele Grenoble – Stellungnahme Blochers

Interview mit Christoph Blocher, Thema: Übernahme der BaZ


Exorzismus – Damals wie auch heute ein Thema. Gibt es sie, die Bessesenheit? Die Bessesenheit vom Teufel? Von den Dämonen?

Der Exorzismus kurz erklärt

Unter dem „Exorzismus“ versteht man das Austreiben eines  Dämonen oder des Teufels aus einem Körper. Der Exorzismus besteht aus einem Ritual, das mit dem Besessenen und mind. einem Priester durchgeführt wird.

Ich will in diesem Post keineswegs die Existenz von Dämonen und dergleichen in Frage stellen. Ich möchte mich lediglich auf die eine Frage begrenzen;

                       „Woran erkennt man die Bessesenheit?“

 

Anneliese Michel (1952-1976) wuchs in Bayern in einem streng katholischen Elternhaus auf. Anneliese besuchte die Schule, wo sie als hochintelligent galt, jedoch aufgrund nervlicher Probleme auffiel. Bei ihr wurde Epilepsie diagnostiziert. Anneliese hatte den Wunsch Lehrerin zu werden und besuchte deshalb die pädagogische Hochschule. Doch immer häufiger traten Probleme auf. Krampfanfälle waren keine Seltenheit mehr und ihr Zustand verschlimmerte sich drastisch. Sie hatte Blutergüsse am ganzen Körper verteilt, die sie sich selbst zuzog. Zudem war sie stark unterernährt. 1976 starb Anneliese an extremer Unterernährung.

Doch wo war der Fehler? Wieso konnte man Anneliese nicht helfen?

Annelise - abgemagert, mit enormen Schmerzen

Anstatt psychiatrische Hilfe zuzuziehen, waren zwei katholische Priester davon überzeugt, dass Anneliese vom Teufel besessen war. Sie praktizierten mehrfach den grossen Exorzismus. Anhand von Tonbandaufnahmen kann man die Rituale mitverfolgen. Die zwei Priester schrieben die grässliche Sprache, die in Wirklichkeit aus Krämpfen hervorging, die wiederum ihrer psychischen Krankheit zuzuschreiben waren, den Dämonen zu. Auch menschliche Dämonen wie Hitler oder Nero konnten die Priester bei Anneliese ausmachen.

Anneliese starb an einem grässlichen Tod, der mit Sicherheit sehr qualvoll geendet hat. Die Kirche hat sich geirrt. Es wurde ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Die Angeklagten wurden zu „Fahrlässiger Tötung“ verurteilt.

 

Tonaufnahmen des Exorzismus

Hinweis: Alle Aufnahmen werden originalgetreu wiedergegeben, das heisst, es wurden keine       Änderungen an Ton und Text vorgenommen!

 


Wir schreiben den 20.10.2011. Machthaber Muammar al-Gaddafi ist tot.

Es ist ein riesiges Freudenfest, alle wollen ihn sehen, den mausetoten Gaddafi. „Wir sind frei!“, heisst es. Ja, das Ausharren hat wohl ein Ende genommen.

Doch was steckt genau dahinter? Woher kommt diese riesige Freude? Feiern die Leute das Ende der Diktatur? Das Ende ihrer Leidenszeit? Oder erfreuen sie sich am Tod des Mannes, der Libyen 42 Jahre lang diktatorisch unterdrückte? – Diese Freude, diese Erleichterung kann nur eines Ursprungs sein; es ist die Befreiung des unglaublich grossen Hasses gegen Gaddafi. Sie wollten, nein mussten diesen Mann tot sehen, damit dieses Kapitel endgültig abgeschlossen ist.

Gaddafi - Ein "trauriger" Anblick

Ich sehe diesem Vorgang kritisch entgegen. Es ist tief in den Wurzeln des Menschen verankert, einen Hass zu befriedigen. Daran kann und will wohl niemand etwas ändern. Doch wo sind die Grenzen? Überschreitet eine solche Euphorie nicht jegliche moralischen Grenzen? Meiner Meinung nach JA. Es ist, verzeihen Sie meinen Ausdruck, total verschissen, wie man sich an dieser Leiche erfreut. Es ist absolut pervers, wie der Adrenalinspiegel in die Höhe schiesst, wenn man in die leblosen Augen eines mit Blut verschmierten Fleischmockens starrt. So gross wie der Hass, das Leiden und die Freude auch sein mag, das Überschreiten jeglicher Grenzen wird meiner Meinung nach dadurch nicht entschuldigt. Trotz all den vielen Schandtaten von Gaddafi, ist es eine Schande, wie sich die halbe Welt am Tot eines Mannes erfreut!

Links

Schweizer Fernsehen:  Calmey-Rey: „Gaddafi ist so gestorben wie er regiert hat!“

Selbst Micheline Calmey-Rey ist „erleichert“ über den Tod von Gaddafi…

Spiegel-Online:  Gaddafi verkroch sich im Abwasserkanal

Spiegel-Online äussert sich ein wenig neutraler gegenüber dem Geschehen in Sirt.

Freude über Gaddafi’s Leiche

 


Sie kennen das Gefühl; zu Hause ist’s kalt und nass, da freut mich sich doppelt, wenn’s an einen südlicher gelegenen Ort in den Urlaub geht. So bin ich also voller Elan und Vorfreude auf das türkise, mallorquinische Meer, an meinem ersten Urlaubtag früh morgens an den Strand und hab mich in die Sonne gelegt. Ich hatte meine Augen geschlossen, bemerkte aber trotzdem wie der Strand sich füllte, da ich das immer lauter werdende Geräusch von Stimmen und das Umherschieben von Liegen wahrnahm. Nach einer guten Stunde wollte ich ohne einen bösen Gedanken ins Meer. So richtete ich mich auf und traute meinen Augen kaum. Welcher Tatsache musste ich wohl in’s Auge sehen? – Ich war der einzige der in irgendeiner Form Textilien am Körper platziert hat, so dass man die Berieche, über die es mein Anstand zu Sprechen verbietet, nicht sehen kann. Kurz: Alle waren nackt, ich nicht. Hallo FKK-Strand!

 

Dieses Ereignis hat mich dazu bewegt, mir ein paar Gedanken über die Grenzen des Nacktseins zu machen. Gibt es eine „nachte Freiheit“?

Muss ich mich an einem FKK-Strand auch frei machen? Darf ich bspw. als Mann in einer öffentlichen Badeanstalt mit einem G-String umherlaufen? Vor all den Kindern?

Zum Einstig empfehle ich diesen kurzen Ausschnitt aus „Eurotrip“ auf Youtube zu schauen. Die 3 Kollegen wollen sich einen FKK-Strand ansehen. Doch wie benimmt man sich da eigentlich?

http://www.youtube.com/watch?v=CEpqUIo6ggU&feature=related

 

Wir beginnen bei Adam und Eva. Unabhängig davon ob es sie gegeben hat oder nicht. Falls es sie gegeben hat, waren sie nackt. Jawohl. Und es heisst auch, dass ursprünglich vorgesehen war, dass wir alle auch nackt umherlaufen. Doch weil die beiden die verbotene Frucht gegessen haben, änderte vieles. Sie mussten aus dem Paradies und u. a. erhielten sie auch das Schamgefühl. Sie zogen Kleider an.

Hier wird ein FKK-Strand klar markiert

Heute gibt es viele Vertreter für das Nacktsein und auch viele gegen die freie Bewegung. Meine Position dazu ist neutral. Ich behalte das Beispiel FKK-Strand bei. Wenn ich mich in einem offiziell markierten und festgelegtem FKK-Raum befinde, gelten andere Konventionen als ausserhalb eines solchen Bereichs. Keinesfalls sollte man einen solchen Bereich betreten nur um zu starren. Wenn ich da baden gehe, ist es kein Muss aber ein starkes Soll, dass ich mich ganz ausziehe. Wenn ich das nicht will, bleibt immer noch die Möglichkeit 50m weiter unten am Strand zu baden (ich setzte dabei voraus dass das Meer die selben Bedingungen erfüllt wie am anderen Ort…). Anders verhält es sich z.B. an einem nicht offiziell markierten Strand.  Doch auch da wieder die Frage,  darf ich mich über solche Leute beschweren, die mir nackig vor der Nase rumlaufen? – Rechtlich gesehen eigentlich Ja. Dass heisst, nur in gewissen Ländern ist es verboten sich z.B auf der Strasse nackig zu zeigen. Ansonsten kann ich da nichts machen und bloss hoffen, dass mir nur die schönen Leute nackt ins Auge fallen…

So bin ich der Meinung, man sollte die nackte Freiheit geniessen, wo’s keiner stört. Noch ein Tipp: Probieren Sie das Nacktbaden mal bei einem rechten Wellengang aus, macht Spass! 😉

 

Auch Guido Westerwelle gibt sich Mühe alle Konventionen einzuhalten...