Dinge werden verurteilt. Menschen verurteilen Dinge. Manchmal zurecht. Manchmal zu Unrecht?

Im Sumpf der Gesellschaft

Wir alle befinden uns in einer Gesellschaft, die für uns eine Umwelt darstellt, mit der wir uns, manchmal auch unfreiwillig, vernetzen müssen. Es gibt positive, sowie negative Verbindungen zur Aussenwelt. Ziel eines gesunden Menschen ist es natürlich, möglichst viele positive Verbindungen  zu schaffen. Dies kann ihm auf verschiedenste Art und Wiese gelingen. Ganz ein wichtiger Teil dieser Integration dürfte wohl das Einfügen in die Gesellschaft sein, welche durch das Anpassen an ihre Konventionen erfolgt. Konventionen bestimmen das Verhalten der Leute. Konventionen bestimmen unsere Aktivitäten, unsere Wünsche, Träume, unser Leben.

 

Geburt neuer Konventionen

Entstehen neue Bewegungen, die unserem Bild der Gesellschaft  entsprechen, werden sie akzeptiert, vielleicht sogar zu einer neuen Konvention geboren. Sind sie absurd und verwerflich, werden sie zurecht von den Leuten abgewiesen. Was passiert aber nun mit jenen, die im positiven Sinne „anders“ sind? Eine Neuerung, welche sich positiv auf die Menschen auswirken würde, anfangs aber nicht in das besagte Bild passt? Sie werden verurteilt, abgewiesen und Aktivisten dieser Bewegung kurzerhand ausgeschlossen. Es entstehen Gerüchte, die Bewegung wird in ein Loch gestürzt, aus dem ein Entkommen nur schwer möglich wäre.

Mit welcher Berechtigung? – Es gibt keine.

Wie kann ein Kind sagen, es möge kein Spinat, obwohl es ihn noch niemals probiert hat? Wie kann also die Gesellschaft nein zu einer Neuerung sagen, die noch gar nicht die Chance hatte, sich zu integrieren?

 

Mein Aufruf

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Informieren Sie sich und lassen Sie den Spinat erst dann auf der Seite, wenn Sie sich wirklich nicht davon überzeugen konnten. Viele werden sich irgendeinmal dafür bedanken. Sie auch.