erhängt, angezündet

Liebe Leserin, Lieber Leser

Ich weiss nicht, durch wen/was Sie auf diesen Blog gelangt sind. Ich weiss nicht, was Sie nun gedenken zu lesen. Ich weiss nicht, was Sie nun erwarten. Ich weiss nur, dass Sie DAS nicht erwartet haben. Meine Damen und Herren, viel „Spass“ beim Geniessen der Lektüre.

Rumänien, Ungarn, Spanien. Waren Sie schon  im Urlaub? Auf Mallorca zum Beispiel? Ja, ich war auch schon da. War es schön, den Boulevard, an dem Ihr Hotel lag, 100 Meter in die eine Richtung und 100 Meter in die andere zu erkunden? Ja ich fand das auch schön. Ich hoffe, Sie haben sich auch ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut? Auch eine Tötungsstation, ja? Ich schon.

Tötungsstation - Alltag

Tötungsstation?

Es ist schwierig eine wirklich zutreffende Definition dafür zu finden. Eigentlich kann eine Tötungsstation jegliches Ausmass annehmen. Z.B einen Schuppen, ein Haus, einen Bauernhof, ja sogar ein Industrieareal. Hauptsache, da drin werden Hunde auf qualvollste Art und Weise gefoltert und umgebracht. Es gibt unzählige von diesen Dingern. Nur schon auf Mallorca sind über 200 Stück registriert. Tötungsstationen sind vor allem auch auf dem Festland verbreitet.

Wie kommt das?

Gerade in Spanien leben viele streunende Hunde, die so schnell als möglich aus dem Weg geräumt werden müssen. Was wir auch zu genüge vorfinden, sind arbeitslose Menschen. Nun gut, weshalb sollte es gerade der Zufall so wollen, dass diese Leute diese Hunde beseitigen? Die Regierung. Die Regierung zahlt für jeden toten Hund eine Kopfprämie!

Welpen werden mit heissem Teer übergossen

Ich bin arbeitslos. Ich suche einen Job. Ich habe einen Schuppen im Garten. Toll, ich kann Hunde töten! DAS meine Damen und Herren ist das Prinzip! Eine Tötungsstation ist eine sichere Möglichkeit Geld zu verdienen. Die Hunde werden auf der Strasse eingesammelt und haben auf der Station nun 10 Tage Zeit einen neuen Besitzer zu finden. Findet sich ein neuer Besitzer, kauft dieser den Hund frei. Findet sich kein Besitzer, so tötet man den Hund und man kassiert von der Regierung eine fette Prämie. Ich verdiene also in jedem Falle Geld.

Was gibt es für Folter-/Tötungsmethoden?

Erschiessen, Haut abziehen, kochen, mit heissem Teer übergiessen, aufschlitzen, vergasen. Alles ist erlaubt.

Spektakel und Katastrophe zugleich

Weshalb löst man das Problem nicht anders?

Gute Frage. Verschiedenste Tierschutzorganisationen (z.B. Vier Pfoten) setzen sich dafür ein, dass die Hunde kastriert werden und so kein Nachwuchs mehr entsteht. Man könnte das Problem an einem anderen Knoten anpacken und so diese Grausamkeiten verhindern!

Welche Rolle spielen Ungarn und Rumänien?

Auch in diesen Ländern besteht kein Tierschutzgesetz, welches diese Grausamkeiten verbietet. Hunde werden gequält und monatelang in einem Jagdhaus eingeschlossen. Sie sind gezwungen, sich von ihren Artgenossen zu ernähren. Der Spass- und Schaufaktor spielt hier eine grosse Rolle! Lustig, nicht? Extrem.

Unglaublich, dass es Menschen gibt, die so grausam handeln können! Haben wir das Recht, die Tiere so zu behandeln? Könnten wir uns rechtfertigen dafür? NEIN! Ich schäme mich fremd. Ich schäme mich für die Menschheit, welche so verantwortungslos handeln. Welche die Welt zerstören. Ich schäme mich. Sehr sogar.

Stoppt die Quälerei! Stoppt diese Grausamkeit! Stoppt die BESTIE Mensch!

Links

http://www.vier-pfoten.ch/

Vier Pfoten – Tierschutzorganisation im Kampf

Hunde werden vergast und schreien vor Angst


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