Archive for Oktober, 2011



Exorzismus – Damals wie auch heute ein Thema. Gibt es sie, die Bessesenheit? Die Bessesenheit vom Teufel? Von den Dämonen?

Der Exorzismus kurz erklärt

Unter dem „Exorzismus“ versteht man das Austreiben eines  Dämonen oder des Teufels aus einem Körper. Der Exorzismus besteht aus einem Ritual, das mit dem Besessenen und mind. einem Priester durchgeführt wird.

Ich will in diesem Post keineswegs die Existenz von Dämonen und dergleichen in Frage stellen. Ich möchte mich lediglich auf die eine Frage begrenzen;

                       „Woran erkennt man die Bessesenheit?“

 

Anneliese Michel (1952-1976) wuchs in Bayern in einem streng katholischen Elternhaus auf. Anneliese besuchte die Schule, wo sie als hochintelligent galt, jedoch aufgrund nervlicher Probleme auffiel. Bei ihr wurde Epilepsie diagnostiziert. Anneliese hatte den Wunsch Lehrerin zu werden und besuchte deshalb die pädagogische Hochschule. Doch immer häufiger traten Probleme auf. Krampfanfälle waren keine Seltenheit mehr und ihr Zustand verschlimmerte sich drastisch. Sie hatte Blutergüsse am ganzen Körper verteilt, die sie sich selbst zuzog. Zudem war sie stark unterernährt. 1976 starb Anneliese an extremer Unterernährung.

Doch wo war der Fehler? Wieso konnte man Anneliese nicht helfen?

Annelise - abgemagert, mit enormen Schmerzen

Anstatt psychiatrische Hilfe zuzuziehen, waren zwei katholische Priester davon überzeugt, dass Anneliese vom Teufel besessen war. Sie praktizierten mehrfach den grossen Exorzismus. Anhand von Tonbandaufnahmen kann man die Rituale mitverfolgen. Die zwei Priester schrieben die grässliche Sprache, die in Wirklichkeit aus Krämpfen hervorging, die wiederum ihrer psychischen Krankheit zuzuschreiben waren, den Dämonen zu. Auch menschliche Dämonen wie Hitler oder Nero konnten die Priester bei Anneliese ausmachen.

Anneliese starb an einem grässlichen Tod, der mit Sicherheit sehr qualvoll geendet hat. Die Kirche hat sich geirrt. Es wurde ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Die Angeklagten wurden zu „Fahrlässiger Tötung“ verurteilt.

 

Tonaufnahmen des Exorzismus

Hinweis: Alle Aufnahmen werden originalgetreu wiedergegeben, das heisst, es wurden keine       Änderungen an Ton und Text vorgenommen!

 


Gene Simmons - The demon

Gene Simmons, der Mann mit der langen Zunge…

Gene Simmons (ehm. Chaim Witz) wurde am 25. August 1949 in Israel geboren. Mit seiner Mutter, die die Höllenqualen in den KZ überlebt hatte, siedelte Gene in die USA über. Neben Schauspielerei und dem Schreiben von Büchern, war Gene Simmons Mitglied der Hardrockgruppe KISS. Er erreichte mit seinem E-Bass und KISS seinen bis jetzt wohl grössten Erfolg. – 38 Jahre Rock, über 100 Millionen verkaufte Alben weltweit, damit eine der erfolgreichsten Rock-Bands aller Zeiten.

KISS trug bis 1983 Make-up auf der Bühne. Doch nach einer kurzen „unmaskierten“ Showtime, musste das Make-up wieder her! Folgende Motive wurden auf die Bandmitglieder übertragen: The Starchild, the demon, the spaceman, the catman, the fox, the ankh warrior.

Gene Simmons – „the demon“

The true God of thunder

Weltbekannt, von aller Welt gefürchtet und von aller Welt geliebt; der Song „God of thunder“. In diesem Song übernimmt Gene den Mainpart. Zum Einstieg ein Basssolo, danach die Solostimme. Das Basssolo wird untermalt von einer Show, die Gene jedesmal einzigartig interpretiert… Da gehört das Blut selbstverständlich genau so dazu wie der von Schweiss tropfende Kopf. – Nur Show oder mehr?!

Meiner Meinung nach; Show. Diese Show verhält sich analog zum gesamten Marketingkonzept von KISS. Selbstverständlich ist Gene kein Dämon, wie auch Eric Singer keine Katze ist. Die Band hebt sich dadurch von anderen ab, das heisst, Marchandise-Artikel, wie zum Beispiel T-Shirts verkaufen sich um Welten besser. Dies ist aber nur ein Vorteil der das Make-up und die Show mit sich bringt… – Man schaue sich einmal den Misserfolg an, den die Band machte als sie ungeschminkt waren… Dieses Konzept ist meiner Ansicht nach sehr bewundernswert! Selbst Gene Simmons bestätigt in seinem Buch (Sex, Money, Kiss), dass diese „Kostümsache“ einzig und allein dem Marketing gilt und den Shows keinen okkulten Touch verleihen sollte.

God of thunder“ on youtube:  http://www.youtube.com/watch?v=zgkLhfiGIqY

Links

www.genesimmons.com

Dies ist die offizielle Website des „Dämonen“… Man kann durchaus noch andere Hobbys von Gene auf dieser Website finden!

http://www.youtube.com/watch?v=kNGNLo8K6Fk

I was made for lovin‘ you – Der wohl bekannteste Song von KISS. Auch hier wird eine Show abgezogen…

http://twitter.com/#!/genesimmons

Gene Simmons auf Twitter.


Wir schreiben den 20.10.2011. Machthaber Muammar al-Gaddafi ist tot.

Es ist ein riesiges Freudenfest, alle wollen ihn sehen, den mausetoten Gaddafi. „Wir sind frei!“, heisst es. Ja, das Ausharren hat wohl ein Ende genommen.

Doch was steckt genau dahinter? Woher kommt diese riesige Freude? Feiern die Leute das Ende der Diktatur? Das Ende ihrer Leidenszeit? Oder erfreuen sie sich am Tod des Mannes, der Libyen 42 Jahre lang diktatorisch unterdrückte? – Diese Freude, diese Erleichterung kann nur eines Ursprungs sein; es ist die Befreiung des unglaublich grossen Hasses gegen Gaddafi. Sie wollten, nein mussten diesen Mann tot sehen, damit dieses Kapitel endgültig abgeschlossen ist.

Gaddafi - Ein "trauriger" Anblick

Ich sehe diesem Vorgang kritisch entgegen. Es ist tief in den Wurzeln des Menschen verankert, einen Hass zu befriedigen. Daran kann und will wohl niemand etwas ändern. Doch wo sind die Grenzen? Überschreitet eine solche Euphorie nicht jegliche moralischen Grenzen? Meiner Meinung nach JA. Es ist, verzeihen Sie meinen Ausdruck, total verschissen, wie man sich an dieser Leiche erfreut. Es ist absolut pervers, wie der Adrenalinspiegel in die Höhe schiesst, wenn man in die leblosen Augen eines mit Blut verschmierten Fleischmockens starrt. So gross wie der Hass, das Leiden und die Freude auch sein mag, das Überschreiten jeglicher Grenzen wird meiner Meinung nach dadurch nicht entschuldigt. Trotz all den vielen Schandtaten von Gaddafi, ist es eine Schande, wie sich die halbe Welt am Tot eines Mannes erfreut!

Links

Schweizer Fernsehen:  Calmey-Rey: „Gaddafi ist so gestorben wie er regiert hat!“

Selbst Micheline Calmey-Rey ist „erleichert“ über den Tod von Gaddafi…

Spiegel-Online:  Gaddafi verkroch sich im Abwasserkanal

Spiegel-Online äussert sich ein wenig neutraler gegenüber dem Geschehen in Sirt.

Freude über Gaddafi’s Leiche

 

Wenn der Kehlkopf singt


Hören Sie sich als erstes folgendes Hörbeispiel an. Können Sie den Einsatz des Gesangs erörtern?

Kehlgesang - Eine mongolische Tradition

http://www.youtube.com/watch?v=ZIvCHK-OSk

 

Sie haben sich gerade eine mongolische Tradition angehört. Diese Art des Singens ist sehr speziell und wird den Kindern in der Mongolei schon früh beigebracht. Das Ganze nennt sich Kehlkopf- oder Obertongesang. Die Kunst besteht darin, einen Grundton zu singen, jedoch andere, höhere Töne des Klangspektrums herauszufiltern.

Hier eine Kurzanleitung:

1.) Man singt das Wort „Hang“ nasal. Das heisst, die Endung „ng“ wird wie durch die Nase ausgestossen.

2.) Während man das macht, singt man mit dem Mund verschiedene Vokale. Man nimmt 2, also zum Beispiel a und ö, und verbindet diese. Also so:aaa-aa-a-o-öö-ööö . Danach wieder zurück. Man lässt die beiden Töne also miteinander „Verschmelzen“.

Wenn Sie gut hinhören, können Sie einen Oberton erkennen. Jedoch ist das längst noch nicht all

es! Der Kehlkopfgesang ist eine Kunst!

Links

Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Obertongesang

Youtube

Grundlage:  http://www.youtube.com/watch?v=z65RLda-SRg&feature=relmfu

Erweiterung:  http://www.youtube.com/watch?v=WUeJkUYAijw&feature=relmfu

Bei diesen Videos wird gut erklärt, wie man den Kehlkopfgesang ausprobieren kann. In der Grundlage erlernt man, die Vokale zu verbinden. In der Erweiterung wird gezeigt, wie man den Oberton hervorheben kann.

Mongolei – Das Land der Nomaden

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Sie kennen das Gefühl; zu Hause ist’s kalt und nass, da freut mich sich doppelt, wenn’s an einen südlicher gelegenen Ort in den Urlaub geht. So bin ich also voller Elan und Vorfreude auf das türkise, mallorquinische Meer, an meinem ersten Urlaubtag früh morgens an den Strand und hab mich in die Sonne gelegt. Ich hatte meine Augen geschlossen, bemerkte aber trotzdem wie der Strand sich füllte, da ich das immer lauter werdende Geräusch von Stimmen und das Umherschieben von Liegen wahrnahm. Nach einer guten Stunde wollte ich ohne einen bösen Gedanken ins Meer. So richtete ich mich auf und traute meinen Augen kaum. Welcher Tatsache musste ich wohl in’s Auge sehen? – Ich war der einzige der in irgendeiner Form Textilien am Körper platziert hat, so dass man die Berieche, über die es mein Anstand zu Sprechen verbietet, nicht sehen kann. Kurz: Alle waren nackt, ich nicht. Hallo FKK-Strand!

 

Dieses Ereignis hat mich dazu bewegt, mir ein paar Gedanken über die Grenzen des Nacktseins zu machen. Gibt es eine „nachte Freiheit“?

Muss ich mich an einem FKK-Strand auch frei machen? Darf ich bspw. als Mann in einer öffentlichen Badeanstalt mit einem G-String umherlaufen? Vor all den Kindern?

Zum Einstig empfehle ich diesen kurzen Ausschnitt aus „Eurotrip“ auf Youtube zu schauen. Die 3 Kollegen wollen sich einen FKK-Strand ansehen. Doch wie benimmt man sich da eigentlich?

http://www.youtube.com/watch?v=CEpqUIo6ggU&feature=related

 

Wir beginnen bei Adam und Eva. Unabhängig davon ob es sie gegeben hat oder nicht. Falls es sie gegeben hat, waren sie nackt. Jawohl. Und es heisst auch, dass ursprünglich vorgesehen war, dass wir alle auch nackt umherlaufen. Doch weil die beiden die verbotene Frucht gegessen haben, änderte vieles. Sie mussten aus dem Paradies und u. a. erhielten sie auch das Schamgefühl. Sie zogen Kleider an.

Hier wird ein FKK-Strand klar markiert

Heute gibt es viele Vertreter für das Nacktsein und auch viele gegen die freie Bewegung. Meine Position dazu ist neutral. Ich behalte das Beispiel FKK-Strand bei. Wenn ich mich in einem offiziell markierten und festgelegtem FKK-Raum befinde, gelten andere Konventionen als ausserhalb eines solchen Bereichs. Keinesfalls sollte man einen solchen Bereich betreten nur um zu starren. Wenn ich da baden gehe, ist es kein Muss aber ein starkes Soll, dass ich mich ganz ausziehe. Wenn ich das nicht will, bleibt immer noch die Möglichkeit 50m weiter unten am Strand zu baden (ich setzte dabei voraus dass das Meer die selben Bedingungen erfüllt wie am anderen Ort…). Anders verhält es sich z.B. an einem nicht offiziell markierten Strand.  Doch auch da wieder die Frage,  darf ich mich über solche Leute beschweren, die mir nackig vor der Nase rumlaufen? – Rechtlich gesehen eigentlich Ja. Dass heisst, nur in gewissen Ländern ist es verboten sich z.B auf der Strasse nackig zu zeigen. Ansonsten kann ich da nichts machen und bloss hoffen, dass mir nur die schönen Leute nackt ins Auge fallen…

So bin ich der Meinung, man sollte die nackte Freiheit geniessen, wo’s keiner stört. Noch ein Tipp: Probieren Sie das Nacktbaden mal bei einem rechten Wellengang aus, macht Spass! 😉

 

Auch Guido Westerwelle gibt sich Mühe alle Konventionen einzuhalten...

 


Also ich habe ein problem irgentwie das ich mein iPhone überall mit nehme und viele minuten am tag  damit spiele und ich lege noch mein iPhone unter das Kissen xD

  Antwort:  – gib dein iphone mir(: kannst mir vertrauen.. kennst mich ja schon (:

Quelle:  http://www.gutefrage.net/frage/was-kann-ich-gegen-meine-iphone-sucht-tun

 Was denken Sie? Sie haben folgende Varianten:

1.)   Die Deutsche Rechtschreibung ist schon schwer…

2.)   Sinnlos… Es ist nicht weiter tragisch, süchtig nach etwas zu sein.

3.)   Überflüssig, da gibt’s kein Problem! Das iPhone ist doch was supertolles, wie kann man sich über so etwas beklagen??

4.)   Irgendwie stimmt das schon… wenn ich mir so überlege wie viele Stunden ich schon mit meinem iPhone verbracht habe…

Punkt 1:  Sie haben das Problem nicht erkannt.

Punkt 2, 3: Sie sind sich der Sucht nicht bewusst, in der Sie stecken.

Punkt 4: Ganz meiner Meinung, Sie sollten aber auch was dagegen tun!

JA, jeder 5. Handybesitzer hat ein iPhone. Ich auch.

JA, jeder iPhonebesitzer will immer das neuste iPhone haben. Ich auch.

JA, jeder, der das neuste iPhone besitzt, ist sehr stolz auf sein Schatzi. Ich auch.

JA, jeder der so stolz auf sein Schatzi ist, findet, dass jedes andere Smartphone eigentlich schlecht ist. Ich auch.

JA, man lässt sich auch immer das neue iPhone vorbestellen, um ja auf dem neusten Stand zu sein und keinesfalls auf ein tieferes „Statussymbolniveau“ absteigt. Ich NICHT.

Die heutige Gesellschaft neigt dazu, es zu übertreiben. Der ständige Drang immer auf dem neusten Stand zu sein, keinesfalls eine wichtige Whatsapp-Mitteilung zu übersehen, mit allem und jedem per Facebook und Co. zu kommunizieren, all diese Erscheinungen bringen mich dazu, an einer regelrechten „iPhoneobobie“  zu leiden. Ist das nicht krank? Früher, als man noch stolz darauf war, eine Glühbirne erfunden zu haben, da konnte man auch miteinander kommunizieren. Oder?

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich erfreue mich der Gesellschaft eines Sprachassistenten aus dem All und dem aus giftigen Stoffen hergestellten Touchscreen. Doch irgendwie stört mich dieser Drang, immer ja auf dem neusten Stand zu sein. Ist das nicht krank? Meiner Meinung nach schon. Wie doch alle Fans immer danach hungern, die neusten News von Kalifornien zu erhalten. Und wie gross ist die Enttäuschung, wenn das Design vom neuen iPhone nicht geändert hat, damit auch ja alle auf der Strasse sehen, dass man stolzer Besitzer des neuen iPhones ist? Gross. Sehr gross denke ich. ZU gross.

Ich hoffe, Sie sind beim oberen „Suchttest“ nicht durchgefallen. Ansonsten lege ich Ihnen Nahe, sich sofort das neue iPhone zu besorgen. Denn ich hafte nicht für Entzugserscheinungen…